{"id":39,"date":"2017-11-12T15:36:16","date_gmt":"2017-11-12T14:36:16","guid":{"rendered":"http:\/\/ffw-burggrumbach.de\/home\/?page_id=39"},"modified":"2019-12-31T12:33:01","modified_gmt":"2019-12-31T11:33:01","slug":"unsere-ortschaft","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/ffw-burggrumbach.de\/home\/unsere-ortschaft\/","title":{"rendered":"Unsere Ortschaft"},"content":{"rendered":"<h1>Geschichte der Ortschaft Burggrumbach<\/h1>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-224  alignleft\" src=\"https:\/\/ffw-burggrumbach.de\/home\/wp-content\/uploads\/2019\/12\/Wappen_Burggrumbach_XXXS.png\" alt=\"\" width=\"97\" height=\"91\" \/><\/p>\n<blockquote><p>Burggrumbach liegt nord\u00f6stlich von W\u00fcrzburg, an der B19 Richtung Schweinfurt.<\/p><\/blockquote>\n<p style=\"text-align: justify;\">Urkundlich taucht Burggrumbach schon gegen 800 in Fuldaer Urkunden auf. Aber erst mit dem Auftreten der Adelsfamilie von Grumbach flie\u00dfen die Quellen \u00fcber die Geschichte der Gemeinde reichlicher. Markward l. ist einer der ersten dieser Familie, der um 1130 mit dem Beinamen ,von Grumbach in den Urkunden erscheint. Der Besitz dieser reichen und m\u00e4chtigen Familie erstreckt sich von Schwaben \u00fcber Franken bis nach Th\u00fcringen. Burggrumbach, damals noch Grumbach genannt, war der Stammsitz dieser Familie, die ihre Macht vor allem durch zahlreiche Vogteien \u00fcber Kl\u00f6ster erworben hatte. Schon 1282 verkaufen die Grafen von Rieneck die Burg und die dazu geh\u00f6rigen Besitzungen im Dorfe.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-107 alignleft\" src=\"https:\/\/ffw-burggrumbach.de\/home\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/burggrumbach-06-01-300x225.jpg\" alt=\"\" width=\"199\" height=\"152\" \/><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Nach der Rienecker Fehde mit Mainz kommen 2\/3 der Burg als Pfand an den Mainzer Bischof, 1\/3 er- h\u00e4lt Ritter Wolf in von Wolfskeel. Mit dem Tod Heinrichs von Grumbach gelangen die Burg und der Ort durch dessen Erbtochter Udalhilt an den Grafen Ludwig III. von Rieneck. Am 16. April 1309 \u00fcbergibt Graf Ludwig V. d.J. von Rieneck 2\/3 der Burg und Herrschaft Grumbach mit allen Rechten, die bisher sein Eigentum waren, an das Erzstift Mainz und erh\u00e4lt sie als Lehen zur\u00fcck. Am 3. Juni 1325 l\u00e4sst sich Graf Ludwig die Herrschaft Grumbach mit der dortigen Burg und den Orten Bergtheim, Burggrumbach, Rimpar und K\u00fcrnach erneut durch das Erzstift Mainz zu Lehen auftragen. Am 19.Juni 1328 verkaufen er und seine Ehefrau Adelheid, geb. von Hohenlohe, ihren Teil der Burg und Herrschaft Grumbach mit allen Zugeh\u00f6rungen an Eberhard von Wolfskeel, der sich nun eben-falls ,von Grumbach nennt.1363 schlie\u00dfen die Mitglieder der Familie einen Vertrag \u00fcber den Ausbau der Burg ab. Acht S\u00f6hne des verstorbenen Weiprecht von Grumbach verpflichten sich, im Laufe von 5 Jahren 900 Pfund Heller in die Burg zu verbauen. Im Jahre 1446 beurkunden zwei Familiengruppen einen Vertrag zwischen einander \u00fcber einen Burgfrieden in und um die Burg.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die mittlerweile weit verzweigte Familie hatte sich in mehrere Linien gespalten, die nicht immer friedlich miteinander auskamen. Man unterscheidet drei Linien: die Linie zu Burggrumbach, die Linie zu Rimpar und Unterpleichfeld und die Linie zu Estenfeld. Am 20.Juni 1602 tr\u00e4gt Hans Christoph von Grumbach die halbe Burg samt Zugeh\u00f6rungen dem Hochstift W\u00fcrzburg zu Lehen auf. Nach dem Tod Hans Christophs 1612 zieht F\u00fcrstbischof Julius Echter von Mespelbrunn die Lehen ein. Im Jahre 1612 \u00e4schert ein Brand das Wohnhaus neben der Burg ein, im gleichen Jahr stirbt der letzte Schlossherr. Damit ist die Linie der Grafen von Grumbach erloschen. Die Besitzungen fallen zur\u00fcck an den Landesherrn, den F\u00fcrstbischof Julius Echter von Mespelbrunn. Nach dem Bau der neuen Pfarrkirche 1603 &#8211; 1608 und nach dem Ende des 30j\u00e4hrigen Krieges, in dessen Verlauf auch das Schlossstallgeb\u00e4ude einge\u00e4schert wird, beschliel\u00dft man, das Wohnhaus wieder aufzubauen und das Ganze zum Pfarrhof zu machen. Gleichzeitig wird der bisherige Pfarrhof mit halbem Pfarrgut unten im Dorf verkauft. Das Pfarrhaus, zu dem ein grol3er Garten geh\u00f6rt, befindet sich in mitten des Dorfes und ist uns heute noch als das Reuthalsche Haus bekannt. 1796 wird Burggrumbach durch die Schlacht an der K\u00fcrnach nochmals schwer in Mitleidenschaft gezogen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Auf dem R\u00fcckzug vor den nachdr\u00e4ngenden siegreichen kaiserlichen Truppen z\u00fcnden die Franzosen Burggrumbach, Unterpleichfeld und M\u00fchlhausen an, um dem Gegner die Verfolgung zu erschweren. 1799 ist zu lesen: Burggrumbach ist ein katholisches Pfarrdorf im Amte Prosselsheim von 38 H\u00e4usern, die 1796 bei der Schlacht bei W\u00fcrzburg gr\u00f6\u00dftenteils abbrannten&#8220;. 1803 kommt Burggrumbach an das Kurf\u00fcrstentum Bayern, 1806 an das Gro\u00dfherzogtum W\u00fcrzburg und 1814 wieder zur\u00fcck an das zwischenzeitlich zum K\u00f6nigreich aufgestiegene Bayern. Seit 1972 ist Burggrumbach ein Ortsteil von Unterpleichfeld.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Geschichte der Ortschaft Burggrumbach Burggrumbach liegt nord\u00f6stlich von W\u00fcrzburg, an der B19 Richtung Schweinfurt. Urkundlich taucht Burggrumbach schon gegen 800 in Fuldaer Urkunden auf. 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